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Presseinformation: Solidarisch - Handwerk protestiert mit Bauern für verlässliche Politik

Wirtschaft muss wieder leisten können und dürfen

 

Am 10. Januar 2024 wird das Handwerk der Region seine Unterstützung für die Protestaktionen der Landwirte auf dem Jenaer Eichplatz fortsetzen. Die maßgeblichen Vertreter, darunter Kreishandwerksmeister Matthias Dröschler, Sven Heubel und KHS-Geschäftsführerin Manuela Vogt, betonen dabei, dass es nicht bloß um das Rückgängigmachen politischer Entscheidungen geht, sondern vielmehr um die grundlegenden Prinzipien von Verlässlichkeit und Planungssicherheit in der Wirtschaft.

 

Die Forderungen der Handwerker spiegeln eine tiefgehende Besorgnis um die eigene betriebliche Existenz sowie die Zukunftschancen der Region im Wettbewerb um Ansiedlungen und Fachkräfte wider. Sie fordern eine Förderung und Erleichterung unternehmerisch eigenständigen Wirtschaftens sowie einen konsequenten Abbau überbordender und lähmender Bürokratie. Die Entscheidungen in Bund und Freistaat sollten wieder von volkswirtschaftlichem Weitblick und Sachverstand geprägt sein, insbesondere in Bezug auf Energie- und Abgabenpolitik. Leistung soll nicht nur gefordert, sondern auch gefördert und belohnt werden, während das soziale Netz auf die wirklich Bedürftigen beschränkt werden soll.

 

Die Kritik der Handwerker richtet sich insbesondere gegen die Berliner "Ampel-Regierung". Hier werden das Fehlen sachlich und fachlich fundierter Konzepte, das Ignorieren der Bedürfnisse der breiten Gesellschaftsbasis sowie Entscheidungen zum klimapolitischen Umbau und dem Ausstieg aus heimischer Energieerzeugung ohne zuverlässige Alternativen angeprangert. Auch die außen- und innenpolitischen Reaktionen auf die aktuellen internationalen Konflikte werden kritisiert, da sie die Kriegsangst verstärken.

 

Das regionale Handwerk im Freistaat, mit rund 30.000 Handwerksbetrieben, etwa 150.000 Beschäftigten und etwa 7.000 Auszubildenden, wird als entscheidender Teil der Gesellschaft betrachtet. Diese "Wirtschaftsmacht von Nebenan" beeinflusst maßgeblich die Attraktivität, Wettbewerbsfähigkeit und das finanzielle Leistungsvermögen der Region, des Standortes Thüringen und Deutschlands insgesamt. Die spezialisierten Gewerke des Fachhandwerks, insbesondere das Elektro- und Sanitär-Heizungs-Klima-Handwerk, spielen eine Schlüsselrolle im energetischen Umbau für die Energiewende.

 

Die Handwerker betonen ihre unternehmerischen Tugenden wie Eigeninitiative, Selbstverantwortung, Leistungsbereitschaft, Idealismus, Qualitätsarbeit, Verlässlichkeit und die Übernahme sozialer Verantwortung. Sie sehen sich nicht nur als Arbeitgeber, die soziale Existenzen sichern, sondern auch als Ausbilder, die jungen Menschen vielversprechende Berufschancen bieten und allen Mitarbeitern eine nachhaltige Perspektive ermöglichen. Die Politik wird aufgefordert, diese Werte als Maxime zu übernehmen, und Politiker, deren Fähigkeiten nicht ausreichen, für das Wiedererstarken Deutschlands die richtigen Entscheidungen zu treffen, sollten ihrer Verantwortung nachkommen und zurücktreten oder abgelöst werden.

 

 

Ihre Ansprechpartner

 

Manuela Vogt, Geschäftsführerin Kreishandwerkerschaft (KHS) und Innungen

03641/442848 (www.meinhandwerk-jena.de)

 

Matthias Dröschler (Kreishandwerksmeister - KHM)

(erreichbar über KHS)

 

Sven Heubel,

Vorstandsmitglied KHS, Obermeister der Innung des Friseur- und Kosmetikerhandwerks Jena/Saale-Holzland-Kreis, Inhaber Heubel - Ihr Friseur in Jena

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Veröffentlichung

Di, 09. Januar 2024

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